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Ukraine Konflikt

Ukraine-Krieg: Mehr als 1200 Leichen bei Kiew gefunden

Ukraine-Krieg: Mehr als 1200 Leichen bei Kiew gefunden

Ukraine-Krieg: Mehr als 1200 Leichen bei Kiew gefunden, neues Sanktionspaket könnte Öl-Embargo bringen

In der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt werden täglich weitere Leichen gefunden. Der Kontakt zu den Soldaten im Asow-Stahlwerk ist abgerissen. Und: die Europäische Union bringt neue Sanktionen auf den Weg. Der Überblick.

Ukraine-Krieg: Mehr als 1200 Leichen bei Kiew gefunden, neues Sanktionspaket könnte Öl-Embargo bringen

In der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt werden täglich weitere Leichen gefunden. Der Kontakt zu den Soldaten im Asow-Stahlwerk ist abgerissen. Und: die Europäische Union bringt neue Sanktionen auf den Weg. Der Überblick.

Am 70. Tag des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs werden aus dem Osten der Ukraine weiter Kämpfe gemeldet. Im Stahlwerk von Mariupol warten immer noch Menschen auf Evakuierung. Nahe Kiew wurden laut dem Chef der Gebietsverwaltung, Olexander Pawljuk, bisher über 1200 Leichen von Zivilisten gefunden. Ein neues Sanktionspaket der Europäischen Kommission könnte auch den Verzicht auf Ölimporte aus Russland umfassen – wenn alle Mitgliedstaaten dem Vorschlag zustimmen.

 

Die Entwicklungen im Überblick:

Militärische Lage

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben in der vergangenen Nacht mehrere Eisenbahnstationen in der Ukraine mit Langstreckenraketen beschossen. »Es wurden sechs Umspannwerke der Eisenbahn nahe der Stationen Pidbirzi, Lwiw, Wolowez, Tymkowe und Pjatichatka vernichtet, durch die Transporte von Waffen und Munition aus den USA und den europäischen Ländern für die ukrainischen Truppen im Donbass liefen«, so der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.

Darüber hinaus berichtete er über schwere Luft- und Artillerieangriffe der russischen Truppen entlang der Front. So hätten Artillerieeinheiten rund 500 Ziele beschossen, darunter Kommando- und Stützpunkte, Depots und Truppenansammlungen. Dabei seien mehr als 300 ukrainische Soldaten getötet worden. Durch russische Raketen wiederum seien mehrere ukrainische Artilleriestellungen und Luftabwehrsysteme ausgeschaltet worden.

Der Bürgermeister von Mariupol, Wadym Boitschenko, berichtete von »heftigen Kämpfen« auf dem Gelände des Asow-Stahlwerks in der Hafenstadt. Der Kontakt zu den ukrainischen Soldaten im Asow-Werk sei abgerissen, sagte Boitschenko im ukrainischen Fernsehen. In dem Werk seien weiterhin ukrainische Kämpfer und wohl auch eine größere Zahl von Zivilisten verschanzt, darunter auch Kinder. Moskau dementiert den Sturm des Werks.

Humanitäre Lage

Die Vereinten Nationen prüfen Berichte, wonach in der Ukraine vermehrt Männer und Jungen Opfer von Vergewaltigungen durch russische Soldaten werden. Das berichteten Uno- und ukrainische Beamte bei einer Pressekonferenz in Kiew. Die Berichte hätten sich bislang allerdings noch nicht verifizieren lassen, sagte Pramila Patten, die Uno-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt im Krieg. Für männliche Überlebende von Vergewaltigungen könne es besonders schwierig sein, die Verbrechen anzuzeigen.

In der Umgebung von Kiew werden auch mehr als einen Monat nach dem Abzug der russischen Truppen beinahe täglich weitere Leichen von Zivilisten gefunden. Bis Mittwoch seien insgesamt 1235 ermordete Zivilisten entdeckt worden, teilte der Chef der Gebietsverwaltung, Olexander Pawljuk, am Mittwoch im Nachrichtendienst Telegram mit. Davon seien 282 immer noch nicht identifiziert. Erst am Dienstag seien 20 neue Todesopfer mit Folterspuren in Leichenhallen gebracht worden.

Das sagt Kiew

Mit massiven Raketenangriffen auf ukrainische Eisenbahnanlagen will Russland nach Einschätzung der Kiewer Führung den Nachschub an westlichen Waffen stoppen. Das schrieb der Leiter des Präsidialamtes, Andrij Jermak, am Dienstagabend auf Telegram. Politisch deutete Präsident Wolodymyr Selenskyj die Angriffe als Zeichen einer Ohnmacht Moskaus.

Das sagt der Kreml

Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine will Russland bei der traditionellen Militärparade am 9. Mai auf dem Roten Platz auch in diesem Jahr neue Waffen präsentieren. Präsident Wladimir Putin wird eine Rede halten.

Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu kündigte an, Waffentransporte aus Nato-Ländern in die Ukraine als zu zerstörende Ziele zu betrachten – so zitiert ihn die Nachrichtenagentur Ria.

So reagiert die internationale Gemeinschaft

Papst Franziskus hat die Schuld Russlands am Angriffskrieg auf die Ukraine relativiert. In einem Interview mit der italienischen Zeitung »Corriere della Sera«, sagte er, dass das »Bellen« der Nato an Russlands Tür zu Wladimir Putins Invasion in die Ukraine geführt haben könnte. 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Ukraine weitere deutsche Hilfe zugesichert und seine Gesprächsbereitschaft gegenüber Präsident Wolodymyr Selenskyj betont. Diese Unterstützung bringe er bei Besuchen wie in Rumänien zum Ausdruck – »und natürlich auch im Austausch mit meinem ukrainischen Amtskollegen, wenn das möglich ist«.

Was die neuen Sanktionen vorsehen

Ein Lieferstopp für Öl aus Russland ist mit einem sechsten Sanktionspaket der Europäischen Kommission gegen Russland in greifbare Nähe gerückt. »Auf diese Weise maximieren wir den Druck auf Russland und halten gleichzeitig Kollateralschäden für uns und unsere Partner weltweit möglichst gering«, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Europaparlament.

Wegen ihrer hohen Abhängigkeit von russischem Öl soll es Ausnahmeregelungen für Ungarn und die Slowakei geben. Tschechien fordert ebenfalls eine Ausnahmeregelung für sich. Alle EU-Länder müssen dem Vorschlag noch zustimmen – besonders Ungarn hat Vorbehalte.

Von neuen Finanzsanktionen sei auch die größte russische Bank Sberbank betroffen, sagte von der Leyen. Die Bank soll ebenso aus dem internationalen Finanzsystem Swift ausgeschlossen werden wie zwei weitere Banken.

Patriarch Kirill, das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, soll auf der Sanktionsliste stehen, wie aus dem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Text hervorgeht. Kirill unterstützt den Kriegskurs von Russlands Präsident Wladimir Putin.

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